{"id":2239,"date":"2011-02-12T19:54:55","date_gmt":"2011-02-12T17:54:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abriss-berlin.de\/blog\/?p=2239"},"modified":"2011-02-12T19:54:55","modified_gmt":"2011-02-12T17:54:55","slug":"wasser-krimi-neue-geheimnisse-aufgetaucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/?p=2239","title":{"rendered":"Wasser-Krimi: Neue Geheimnisse aufgetaucht"},"content":{"rendered":"<p>Wie aus einem Pr\u00fcfungsbericht der Pr\u00fcfungsgesellschaft <a href=\"http:\/\/www.kpmg.de\">KPMG<\/a> hervorgeht, geh\u00f6ren zu den bereits ver\u00f6ffentlichten Grundlagenvertr\u00e4gen noch weitere Umsetzungsvertr\u00e4ge, die nicht ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen und Wochen haben Senatsmitglieder immer wieder behauptet, im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe sei alles ver\u00f6ffentlicht worden und der <em>Volksentscheid<\/em> sei \u00fcberfl\u00fcssig. Wie nun der KPMG-Bericht beweist, hat der Berliner Senat die Bev\u00f6lkerung offenbar vors\u00e4tzlich get\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Die Fortsetzung der \u201eGeheimratspolitik\u201c zeigt, dass Senat und Abgeordnetenhaus mit allen Mitteln eine vollst\u00e4ndige Transparenz der Vorg\u00e4nge um die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe verhindern wollen. Jetzt liegen aber eindeutige Beweise vor, dass es noch mehr Vertr\u00e4ge gibt, die der Bev\u00f6lkerung vorenthalten werden:<\/p>\n<p>&#8211; Kauf und \u00dcbertragungsvertrag<br \/>\n&#8211; Nachgr\u00fcndungsvertrag<br \/>\n&#8211; Einbringungsvertrag<br \/>\n&#8211; Dienstleistungsvertrag<br \/>\n&#8211; Entnahmevertrag<\/p>\n<p>Die Darstellung des Senators f\u00fcr Finanzen, bei den genannten Dokumenten w\u00fcrde es sich um konzerninterne Unterlagen handeln, die vom Gesetzestext des <em>Volksentscheids<\/em> nicht ber\u00fchrt w\u00fcrden, ist juristisch nicht haltbar. Im Gesetzestext wird die vollst\u00e4ndige Offenlegung von allen Vertr\u00e4gen, Beschl\u00fcssen und Nebenabreden gefordert, die zwischen dem Land Berlin und den privaten Anteilseignern getroffen worden sind. In der Holding-AG sitzen die privaten Anteilseigner und das Land Berlin. Und selbstverst\u00e4ndlich umfasst der Gesetzestext des <em>Volksentscheids<\/em> auch alle Dokumente, die in der Holding-AG zur Regulierung der Teilprivatisierung abgeschlossen wurden. <\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.berliner-wassertisch.net\">Berliner Wassertisch<\/a> fordert den Senat daher auf, seine Desinformationskampagne und die T\u00e4uschungsman\u00f6ver gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung umgehend einzustellen. Die bekanntgewordenen neuen Tatsachen unterstreichen die Notwendigkeit des <em>Volksentscheids<\/em>, in dem klar und unmissverst\u00e4ndlich geregelt wird, dass geheimgehaltene Dokumente unwirksam werden!<\/p>\n<p>Und hier nun die Belege: Das Inhaltsverzeichnis des KPMG-Dokuments \u201ePr\u00fcfungsbericht &#8211; Jahresabschluss zum 31. Dezember 1999 und Lagebericht &#8211; Berlinwasser Holding Aktiengesellschaft, Berlin\u201c sowie die Seiten 1 bis 5 der Anlage 6: <a href='http:\/\/www.abriss-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/kpmg-wasserprivatisierung.pdf'>kpmg-wasserprivatisierung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie aus einem Pr\u00fcfungsbericht der Pr\u00fcfungsgesellschaft KPMG hervorgeht, geh\u00f6ren zu den bereits ver\u00f6ffentlichten Grundlagenvertr\u00e4gen noch weitere Umsetzungsvertr\u00e4ge, die nicht ver\u00f6ffentlicht wurden. 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