{"id":529,"date":"2007-11-08T19:58:44","date_gmt":"2007-11-08T17:58:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abriss-berlin.de\/blog\/2007\/11\/08\/spreeufer-fur-alle-gegen-mediaspree\/"},"modified":"2010-01-31T17:31:06","modified_gmt":"2010-01-31T15:31:06","slug":"spreeufer-fur-alle-gegen-mediaspree","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/?p=529","title":{"rendered":"\u201eSpreeufer f\u00fcr Alle\u201c gegen \u201eMediaspree\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>In Zusammenarbeit mit Indymedia erscheint <strong>morgen<\/strong> ein 8-seitiger Print zu \u201eMediaspree\u201c und den Hintergr\u00fcnden. Er ist als klassische Information f\u00fcr Anwohner gedacht und wird in den Kiezen verteilt. Die Themen aber gehen weit dar\u00fcber hinaus und bieten einen \u00dcberblick \u00fcber die Folgen und Mechanismen von Gentrification &#8211; kiezweit bis weltweit betrachtet &#8211; und \u00fcber den Widerstand der Betroffenen. Alle Artikel erscheinen auch hier:<br \/>\n<\/em><br \/>\n<strong>\u201e<em>B\u00fcrgerbegehren<\/em> Spreeufer f\u00fcr Alle\u201c in Friedrichshain und Kreuzberg gestartet<\/strong><\/p>\n<p>Die Kampagne vertritt die Interessen Derjenigen, die ein Spreeufer wollen, das als Gr\u00fcn- und Kulturfl\u00e4che vielf\u00e4ltige Nutzungsm\u00f6glichkeiten bietet. Es fordert einen Mindestabstand von 50 Metern zum Spreeufer f\u00fcr s\u00e4mtliche Neubauten, eine Traufh\u00f6he von 22 Metern und statt der beschlossenen Stra\u00dfenbr\u00fccke allenfalls einen \u201eBrommysteg\u201c. Unter dem Deckmantel der Nutzung f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr wurde der Bau einer Stra\u00dfenbr\u00fccke (Brommybr\u00fccke) beschlossen. Damit ist der Weg frei f\u00fcr eine neue Autotrasse in die \u201eO2 World\u201c. Die Stra\u00dfenbr\u00fccke zerteilt zudem die m\u00f6glichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen an den Ufern. Das, was den \u201eMediaspree-Investoren\u201c bislang an Freifl\u00e4chen abgetrotzt wurde &#8211; ein Uferwanderweg von wenigen Metern Breite und sog. Pocketparks &#8211; sind f\u00fcr eine Millionenstadt viel zu wenig. Wo heute der Oststrand ist, soll ein Hochhausblock entstehen, das Yaam und die Bar25 werden unter gigantischen B\u00fcrokomplexen verschwinden. Der Osthafen wird mit edlen B\u00fcroblocks zugebaut und gegen\u00fcber dem Allianz-Hochhaus ist ein weiteres geplant, womit ein \u201eStadttor\u201c entstehen soll, das sich Albert Speer f\u00fcr \u201eGermania\u201c nicht besser h\u00e4tte ausdenken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir wollen das Hochhaus-Monopoly \u201eMediaspree\u201c versenken, um Platz zu schaffen f\u00fcr eine neue Diskussion. Wir wollen den Prozess demokratisieren. Daf\u00fcr ist es keineswegs zu sp\u00e4t: F\u00fcr die gro\u00dfen Industriefl\u00e4chen auf der Kreuzberger Seite gibt es noch keine Bebauungspl\u00e4ne und die Friedrichshainer Planungen k\u00f6nnen per BVV-Beschluss ge\u00e4ndert werden. Das wollen wir mit dem <em>B\u00fcrgerbegehren<\/em> erreichen. Von der gesch\u00e4tzten Summe von 165 Mio. Euro Schadensersatz, den die Investoren bei einer Reduzierung der Baufl\u00e4chen und -h\u00f6hen fordern k\u00f6nnten, lassen wir uns nicht beeindrucken. Immerhin geh\u00f6ren zwei Drittel der bebaubaren Grundst\u00fccke entlang der Spree dem Land Berlin. Andere k\u00f6nnen mit Ersatzgrundst\u00fccken abgefunden werden. Auch aus \u201eWasserhaltungsgr\u00fcnden\u201c darf der Uferbereich nicht mit riesigen Baublocks bebaut werden. Die Tiefgr\u00fcndungen behindern den Grundwasserabfluss. Gutachten best\u00e4tigen, dass die steigenden Pegel in Friedrichshain und Kreuzberg zu enormen Risiken f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Ausverkauf \u00f6ffentlicher Liegenschaften muss aufh\u00f6ren! Gro\u00dfz\u00fcgige \u00f6ffentliche Nutzungsbereiche zu beiden Seiten des Spreeufers bieten langfristige und nachhaltige Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Wir fordern eine demokratische Stadtentwicklung von \u201eunten\u201c. Beteiligt Euch am Begehren &#8211; gemeinsam schaffen wir eine sensationelle Zahl von Unterschriften!<\/p>\n<p><em> Unterschriftenlisten und Infos:<\/em><\/p>\n<p>Hier und im <a title=\"ABRISS DOWNLOAD\" href=\"http:\/\/www.abriss-berlin.de\/download\"><strong>ABRISS<\/strong>DOWNLOAD<\/a> oder dort: <a title=\"Initiativkreis Mediaspree Versenken\" href=\"http:\/\/www.ms-versenken.org\">Initiativkreis Mediaspree Versenken<\/a><\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Spreeufer (Grafik)\" href=\"http:\/\/www.abriss-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/Spreeufer%20%28Grafik%29.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image530\" data-src=\"http:\/\/www.abriss-berlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/Spreeufer%20%28Grafik%29.thumbnail.jpg\" alt=\"Spreeufer (Grafik)\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zusammenarbeit mit Indymedia erscheint morgen ein 8-seitiger Print zu \u201eMediaspree\u201c und den Hintergr\u00fcnden. Er ist als klassische Information f\u00fcr Anwohner gedacht und wird in den Kiezen verteilt. Die Themen aber gehen weit dar\u00fcber hinaus und bieten einen \u00dcberblick \u00fcber die Folgen und Mechanismen von Gentrification &#8211; kiezweit bis weltweit betrachtet &#8211; und \u00fcber den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28,13],"tags":[],"class_list":["post-529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-mediaspree","category-stadt-als-beute"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=529"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1586,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/529\/revisions\/1586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.abriss-berlin.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}